Schufa-Score verbessern: 6 Tipps für eine bessere Bonität
Der Schufa-Score ist keine feste Größe, sondern verändert sich fortlaufend mit Ihrem Zahlungsverhalten und Ihren laufenden Verträgen. Mit den folgenden sechs Maßnahmen lässt sich die eigene Bonität über Monate hinweg spürbar verbessern.
1. Rechnungen und Raten pünktlich zahlen
Der wichtigste Einflussfaktor ist eine saubere Zahlungshistorie. Bereits ein einziger Zahlungsverzug, der an die Schufa gemeldet wird, kann den Score spürbar senken – und bleibt je nach Art des Eintrags mehrere Jahre gespeichert. Ein Dauerauftrag zum Fälligkeitsdatum für Kreditkarten- und Kreditraten reduziert dieses Risiko erheblich.
2. Nicht genutzte Kreditrahmen kündigen
Mehrere ungenutzte Kreditkarten mit hohem Kreditrahmen können sich negativ auswirken, da Banken bei der Bonitätsprüfung das theoretisch verfügbare Gesamtkreditvolumen berücksichtigen – unabhängig davon, ob es tatsächlich ausgeschöpft wird. Wer Karten dauerhaft nicht nutzt, sollte eine Kündigung in Betracht ziehen.
3. Anzahl der Bonitätsanfragen im Blick behalten
Jede harte Kreditanfrage – etwa bei der tatsächlichen Beantragung eines Kredits – wird für andere Banken sichtbar und kann bei häufiger Wiederholung in kurzer Zeit den Score belasten. Schufa-neutrale Konditionenanfragen, wie sie viele Kreditkarten-Anbieter vor der eigentlichen Antragstellung nutzen, wirken sich dagegen nicht negativ aus, da sie nur in der eigenen Datenkopie sichtbar sind.
4. Meldeadresse und persönliche Daten aktuell halten
Veraltete Adressdaten führen mitunter dazu, dass Mahnungen oder Vertragsänderungen nicht ankommen und in der Folge unnötige Zahlungsstörungen entstehen. Ein regelmäßiger Abgleich der bei der Schufa hinterlegten Stammdaten über die eigene Datenkopie hilft, solche Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen.
5. Bestehende Kredite nicht kurz vor Ablauf umschulden
Eine lange, stabile Vertragshistorie wirkt sich positiv aus. Wer bestehende Kredite häufig vorzeitig ablöst und neu abschließt, erzeugt dadurch wiederholt neue Anfragen und unterbricht die positive Historie – oft ohne spürbaren finanziellen Vorteil.
6. Fehlerhafte Einträge korrigieren lassen
Ein jährlicher Blick in die kostenlose Datenkopie deckt veraltete oder fehlerhafte Einträge auf, etwa bereits beglichene Forderungen, die noch als offen geführt werden. Eine zeitnahe Korrektur kann den Score unmittelbar verbessern.