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  • Physische und virtuelle Visa-Karten im Tarif enthalten
  • 30 Tage kostenlose Testphase der höheren Tarife
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Anzeige: Bei erfolgreicher Vermittlung erhalten wir eine Provision — für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei Finom.

Freiposten für Überweisungen und Karten sind tarifabhängig; darüber hinausgehende Vorgänge werden einzeln berechnet. Zinsangebote sind befristete Aktionen, deren Höhe und Bedingungen Finom festlegt. Zur Verwahrung der Kundengelder und zur aufsichtsrechtlichen Einordnung beachten Sie die Angaben von Finom. Kontoeröffnung und Vertragsschluss erfolgen bei Finom zu deren Bedingungen.

Kurz gefasst: Finom richtet sich an Solo-Selbstständige und kleine Teams, die Zahlungsverkehr, Rechnungsstellung und Buchhaltung nicht auf drei Werkzeuge verteilen wollen. Der Einstiegstarif ist kostenlos, die deutsche IBAN steht oft in unter 24 Stunden, und auf die Visa-Karten gibt es Cashback. Der Haken liegt in den Freiposten: Sie sind knapp, und darüber hinaus wird jede Überweisung abgerechnet.

Gesamtnote folgt: Dieser Anbieter ist redaktionell noch nicht abschließend benotet. Die Konditionen unten stammen aus den veröffentlichten Unterlagen des Anbieters. Wie wir bewerten

  • Kostenloser Einstiegstarif mit deutscher IBAN
  • Kontoeröffnung häufig in unter 24 Stunden
  • Rechnungsstellung und Buchhaltung im System, Cashback auf Kartenzahlungen
  • Freiposten für Überweisungen sind im Gratistarif knapp bemessen
  • Zinsangebote sind Aktionen mit Frist, keine Dauerkonditionen
  • E-Geld-Institut statt Bank: Kundengelder werden getrennt verwahrt, nicht klassisch einlagengesichert
Pro & Contra

Finom: Das spricht dafür – und das dagegen

Dafür

  • Der Gratistarif ist ein vollwertiger Einstieg

    Kontoführung ohne Monatsgebühr, deutsche IBAN, Karten und Rechnungsstellung: Für Freiberuflerinnen und Freiberufler mit überschaubarem Zahlungsverkehr reicht das aus, ohne dass man auf Funktionen verzichtet, die man täglich braucht.

  • Deutsche IBAN, und zwar schnell

    Eine deutsche IBAN erspart genau die Diskussionen, die Kundinnen und Kunden ausländischer Anbieter regelmäßig führen: Lastschriftformulare, Zahlungsportale und Behördenformulare, die ausländische Kontonummern ablehnen. Dass sie häufig in unter 24 Stunden bereitsteht, macht das Konto auch für kurzfristige Gründungen brauchbar.

  • Rechnungen schreiben, ohne das System zu wechseln

    Rechnungsstellung, Zahlungsabgleich und Mahnwesen sitzen im selben Werkzeug wie das Konto. Der praktische Gewinn ist der automatische Abgleich: Eine bezahlte Rechnung erkennt das System selbst, statt dass Sie Kontoauszug und Rechnungsnummer von Hand zusammenführen.

  • Cashback auf Kartenzahlungen

    Auf die physischen und virtuellen Visa-Karten gibt es Cashback von bis zu 3 %. Bei betrieblichen Ausgaben, die ohnehin über die Karte laufen – Software, Reisen, Material – ist das ein realer Beitrag zur Kostenseite, anders als bei Privatkonten, wo Cashback meist Symbolik bleibt.

  • Zinsangebote auf Guthaben

    Finom bewirbt ein verzinstes Guthabenkonto mit Aktionszinsen von bis zu 5 % p. a. Das ist attraktiv für Rücklagen, etwa die Umsatzsteuervorauszahlung – aber es sind Aktionen mit Frist und Bedingungen, keine dauerhafte Verzinsung. Prüfen Sie Laufzeit und Obergrenzen, bevor Sie danach disponieren.

  • Skaliert mit dem Team

    Höhere Tarife bringen mehr Nutzer, mehr Karten und mehr Freiposten. Der Wechsel ist ein Tarifwechsel, kein Kontowechsel – das erspart den Umzug von Lastschriften und Daueraufträgen, der bei einem echten Bankwechsel Wochen kostet.

Dagegen

  • Die Freiposten sind der eigentliche Preis

    Im kostenlosen Tarif ist die Zahl der enthaltenen Überweisungen knapp; jede weitere wird berechnet. Für ein Unternehmen mit vielen Lieferantenzahlungen kann daraus schnell ein Betrag werden, der über dem Monatspreis eines höheren Tarifs liegt. Rechnen Sie Ihr tatsächliches Buchungsvolumen durch, bevor Sie den Gratistarif als kostenlos einordnen.

  • E-Geld-Institut, keine Bank

    Finom tritt in Europa als E-Geld-Institut auf. Kundengelder werden getrennt vom eigenen Vermögen verwahrt – ein anderer Mechanismus als die gesetzliche Einlagensicherung einer Bank, mit anderen Abläufen im Insolvenzfall. Wer nennenswerte Rücklagen auf dem Geschäftskonto hält, sollte das kennen und gegebenenfalls auf ein Bankkonto ausweichen.

  • Aktionszinsen sind keine Konditionen

    Die beworbenen bis zu 5 % p. a. sind ein Aktionsangebot mit Zeitraum und Bedingungen. Wer danach plant, sollte sich das Enddatum notieren und rechtzeitig vergleichen – sonst liegt die Rücklage am Ende zu einem Satz, den man so nicht gewählt hätte.

  • Kein Bargeld

    Einzahlungen sind nicht vorgesehen, und ein eigenes Automatennetz gibt es auch nicht. Für Handwerk, Gastronomie und Einzelhandel mit Bareinnahmen scheidet das Konto damit aus — die Bareinnahmen müssten über ein zweites Konto bei einer Filialbank laufen, was den Vorteil der einen Oberfläche wieder auffrisst.

  • Rechtsformen und Prüfungen

    Welche Rechtsformen und Branchen angenommen werden, entscheidet der Anbieter im Rahmen seiner Risikoprüfung; Ablehnungen sind möglich und werden nicht immer begründet. Für Gründungen mit Kapitalgesellschaft empfiehlt sich, die Einzahlungsbestätigung für das Stammkapital vorab zu klären.

  • Support ohne Filiale

    Service läuft über Chat und Telefon. Für ein Geschäftskonto, über das der laufende Zahlungsverkehr läuft, ist die Erreichbarkeit im Störungsfall ein Risiko, das man einkalkulieren sollte – ein zweites Konto bei einem anderen Institut ist für Unternehmen ohnehin ratsam.

Überzeugt?

Starker Einstieg für Selbstständige – rechnen Sie die Freiposten nach

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Für wen Finom gebaut ist

Finom zielt auf Solo-Selbstständige und kleine Teams, die Zahlungsverkehr, Rechnungsstellung und Buchhaltung in einer Oberfläche bündeln wollen. Das Angebot beginnt bei einem kostenlosen Tarif und wächst über Stufen mit mehr Nutzern, Karten und Freiposten.

Der Unterschied zu einem klassischen Bankkonto liegt weniger im Preis als im Zuschnitt: Es ist ein Werkzeug für die Selbstverwaltung eines kleinen Unternehmens, nicht die Bankverbindung eines Mittelständlers mit Kreditlinie und Ansprechpartner.

Der Gratistarif in der Praxis

Kostenlos ist die Kontoführung, nicht jeder Vorgang. Die Zahl der enthaltenen Überweisungen entscheidet, ob das Konto für Sie tatsächlich nichts kostet. Als Faustregel: Wer im Monat unter zehn Überweisungen auslöst und Einnahmen überwiegend per Überweisung erhält, bleibt im Rahmen; wer Lieferanten wöchentlich bezahlt, nicht.

Kalkulieren Sie deshalb mit Ihrem echten Kontoauszug der letzten drei Monate, nicht mit einer Schätzung. Diese eine Rechnung entscheidet über die Tarifwahl zuverlässiger als jede Funktionsliste.

Sicherheit der Gelder: der wichtigste Prüfpunkt

Bei einer Bank mit Vollbanklizenz greift die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Kundin und Kunde. Bei einem E-Geld-Institut werden Kundengelder stattdessen getrennt verwahrt (Safeguarding) – das Geld gehört wirtschaftlich weiter Ihnen, der Zugriff im Insolvenzfall läuft aber anders und kann dauern.

Für den laufenden Zahlungsverkehr ist das unkritisch. Für Rücklagen – Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Liquiditätspuffer – ist es ein Argument, das Geld auf einem Konto mit gesetzlicher Einlagensicherung zu halten und das Geschäftskonto als Durchlaufstation zu betreiben.

Konditionen

Finom Geschäftskonto: Konditionen im Überblick

Finom Geschäftskonto: Konditionen im Überblick
PositionKonditionHinweis
Kontoführung Einstiegstarif0,00 € / Monat
Höhere Tarifegestaffelt30 Tage kostenlose Testphase
IBANdeutschhäufig in unter 24 Stunden
ÜberweisungenFreiposten je Tarifdarüber hinaus Abrechnung je Vorgang
Kartenphysisch und virtuellVisa, mit Cashback
Cashbackbis zu 3 %tarif- und umsatzabhängig
GuthabenverzinsungAktionszins bis 5 % p. a.befristet, Bedingungen laut Anbieter
Rechnungsstellungintegriert
Bargeldeinzahlungnicht vorgesehen

Angaben nach den zum Prüfzeitpunkt veröffentlichten Unterlagen von Finom. Konditionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich ist das Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.

Für wen sich Finom lohnt – und für wen nicht

Passt zu Ihnen, wenn …

  • Solo-Selbstständige und kleine Teams mit überschaubarem Zahlungsverkehr
  • Wer Rechnungsstellung und Konto in einem Werkzeug führen will
  • Wer kurzfristig eine deutsche IBAN braucht
  • Wer betriebliche Ausgaben über Karten mit Cashback abwickelt

Eher nicht, wenn …

  • Unternehmen mit vielen Überweisungen pro Monat
  • Betriebe mit Bargeldeinnahmen
  • Wer größere Rücklagen mit gesetzlicher Einlagensicherung parken will
  • Wer eine Bankverbindung mit Kreditlinie und Ansprechpartner sucht

In drei Schritten zum Abschluss

  1. 01

    Buchungsvolumen prüfen

    Zählen Sie Ihre Überweisungen der letzten drei Monate und vergleichen Sie sie mit den Freiposten des Tarifs.

  2. 02

    Konto online eröffnen

    Eröffnung und Identitätsprüfung laufen digital; die deutsche IBAN steht häufig innerhalb eines Tages bereit.

  3. 03

    Rechnungsstellung einrichten

    Erst mit aktivierter Rechnungsstellung und Zahlungsabgleich entsteht der Zeitgewinn, für den das Produkt gemacht ist.

Fazit

Unser Urteil zu Finom

Finom bündelt Konto, Karten und Rechnungsstellung zu einem Paket, das für Solo-Selbstständige und kleine Teams passt, und startet dabei bei null Euro Monatsgebühr mit deutscher IBAN. Zu prüfen sind zwei Punkte, bevor man das Konto als günstig einordnet: die knappen Freiposten im Gratistarif und die Tatsache, dass es sich um ein E-Geld-Institut handelt und nicht um eine Bank mit gesetzlicher Einlagensicherung.

Empfehlung der Redaktion

Empfehlenswert für Selbstständige mit schmalem Zahlungsverkehr, die Rechnungen im selben System schreiben. Rücklagen gehören auf ein einlagengesichertes Konto.

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Noch ohne Gesamtnote

Für Finom vergeben wir noch keine Note. Die Konditionen auf dieser Seite sind geprüft, die redaktionelle Bewertung nach unseren fünf Kriterien steht aber noch aus – und eine Zahl zu setzen, die wir nicht begründen können, wäre keine Bewertung, sondern Dekoration.

Bewertet wird anhand der veröffentlichten Preis- und Leistungsverzeichnisse und der öffentlich dokumentierten Leistungen – nicht anhand von Nutzerdurchschnitten und nicht beeinflusst von Provisionen. Die vollständige Methodik steht unter Redaktion & Methodik.

FAQ

Häufige Fragen

Der Einstiegstarif hat keine Monatsgebühr. Kostenlos sind aber nur die enthaltenen Vorgänge: Überweisungen über die Freiposten hinaus werden einzeln berechnet. Rechnen Sie mit Ihrem tatsächlichen Buchungsvolumen.

Ja, Finom vergibt deutsche IBANs, häufig innerhalb von unter 24 Stunden nach der Eröffnung.

Finom tritt in Europa als E-Geld-Institut auf. Kundengelder werden getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt; das ist rechtlich etwas anderes als die gesetzliche Einlagensicherung einer Bank. Für größere Rücklagen ist ein Bankkonto die sicherere Wahl.

Auf Kartenzahlungen sind bis zu 3 % möglich; Höhe und Bedingungen hängen vom Tarif und den Umsätzen ab.

Das ist ein befristetes Aktionsangebot auf Guthaben, kein dauerhafter Zinssatz. Laufzeit, Obergrenzen und Bedingungen legt Finom fest – notieren Sie sich das Enddatum.

Klären Sie vorab, ob und wie der Anbieter die Einzahlungsbestätigung für das Stammkapital ausstellt. Anbieter mit ausdrücklichem Gründungsprozess – etwa Qonto – sind für Kapitalgesellschaften der sicherere Weg.

Nein, Bargeldeinzahlungen sind nicht vorgesehen.

Finom Geschäftskonto bei Finom beantragen

Antrag, Legitimation und Abschluss laufen vollständig bei Finom und zu dessen Bedingungen. Kartencheck erhebt keine Daten von Ihnen und ist an dem Vertrag nicht beteiligt.

Freiposten für Überweisungen und Karten sind tarifabhängig; darüber hinausgehende Vorgänge werden einzeln berechnet. Zinsangebote sind befristete Aktionen, deren Höhe und Bedingungen Finom festlegt. Zur Verwahrung der Kundengelder und zur aufsichtsrechtlichen Einordnung beachten Sie die Angaben von Finom. Kontoeröffnung und Vertragsschluss erfolgen bei Finom zu deren Bedingungen.

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Quellen & Rechtsgrundlagen

  • Finom: Tarifübersicht, Freiposten und Preisliste
  • Finom: Angaben zur aufsichtsrechtlichen Einordnung und zur Verwahrung der Kundengelder
  • Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), § 17: Sicherungsanforderungen für E-Geld-Institute

Inhaltlich zuletzt geprüft am . Angaben zu Konditionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die Preis- und Leistungsverzeichnisse der Anbieter. Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.