bunq Erfahrungen 2026

- 0,00 €
- Kontoführung
- 0 %
- Auslandseinsatz
- bis 3 %
- Cashback
- Mastercard
- Karte / Anbieter
- Niederländische Banklizenz, Einlagensicherung bis 100.000 €
- Kontoeröffnung vollständig online, ohne Schufa-Kreditentscheidung
- Karten in Apple Pay und Google Pay nutzbar
Anzeige: Bei erfolgreicher Vermittlung erhalten wir eine Provision — für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei bunq.
bunq ist eine niederländische Bank; Einlagen sind über das niederländische Einlagensicherungssystem bis 100.000 € je Kundin und Kunde geschützt. Tarifpreise und Freiposten ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste von bunq. Kontoeröffnung und Vertragsschluss erfolgen bei bunq zu deren Bedingungen.
Kurz gefasst: bunq ist die niederländische Direktbank für Menschen, die ihr Konto selbst konfigurieren wollen – Unterkonten, eigene Kartenregeln, Echtzeit-Auswertungen, individuelles Kartendesign. Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos und erlaubt weltweit gebührenfreies Bezahlen. Zu klären ist vor der Eröffnung nur eines: welche IBAN Sie bekommen und was das für Ihre Lastschriften bedeutet.
- bunq Free dauerhaft ohne Kontoführungsgebühr
- Weltweit gebührenfrei bezahlen, Abhebungen laut Anbieter kostenlos
- Unterkonten, Kartenregeln und Echtzeit-Auswertungen in der App
- Niederländische IBAN kann in deutschen Formularen abgelehnt werden
- Die interessanten Funktionen stecken in den Bezahltarifen ab 3,99 €
- Cashback bis 3 % nur bei teilnehmenden Händlern
bunq: Das spricht dafür – und das dagegen
✓Dafür
- Der Free-Tarif ist ein echtes Konto, keine Demoversion
Dauerhaft ohne Kontoführungsgebühr, mit Mastercard, Echtzeit-Benachrichtigungen und gebührenfreiem Bezahlen im Ausland. Bei vielen Wettbewerbern ist der Gratistarif eine Sackgasse, die nach wenigen Wochen zum Upgrade drängt – hier lässt sich tatsächlich damit leben.
- Unterkonten und Kartenregeln, wie man sie sonst nicht bekommt
Mehrere Konten mit eigener Bezeichnung, Karten, die gezielt einem Konto zugeordnet werden, und eine Zweit-PIN, mit der dieselbe physische Karte auf ein zweites Konto zugreift: Das ist Konfigurierbarkeit auf einem Niveau, das im deutschen Markt kaum eine Bank anbietet. Wer Miete, Haushalt und Rücklage trennen will, braucht dafür keine drei Banken mehr.
- Weltweit gebührenfrei zahlen – und abheben
Kartenzahlungen in Fremdwährung sind ohne Aufschlag möglich, Abhebungen laut Anbieter ebenfalls kostenlos. Für Reisen ist das die Kombination, auf die es ankommt; die Fremdentgelte einzelner Automatenbetreiber bleiben davon unberührt.
- Cashback auf Kartenzahlungen
Je nach Tarif und Partnerhändler sind bis zu 3 % Cashback möglich. Das ist ein Mitnahmeeffekt bei Händlern, bei denen Sie ohnehin einkaufen – kein Grund, den Tarif zu wechseln, aber ein hübscher Ausgleich für die Monatsgebühr in den höheren Stufen.
- Echtzeit-Transparenz über jede Bewegung
Jede Buchung erscheint sofort, mit Auswertungen zum Ausgabeverhalten. In Kombination mit den Unterkonten entsteht daraus ein Haushaltsbuch, das sich selbst führt – der praktische Nutzen ist größer als jede separate Budget-App, weil die Daten nicht importiert werden müssen.
- Karte nach eigenem Design
Ein Detail, aber eines, das bunq-Kundinnen und -Kunden regelmäßig nennen: Das Kartenmotiv lässt sich individuell gestalten. Kostet nichts an Funktionalität und erhöht die Bindung an ein Produkt, das sonst austauschbar wäre.
✕Dagegen
- Die IBAN-Frage muss vor der Eröffnung geklärt sein
bunq ist eine niederländische Bank und vergibt traditionell niederländische IBANs. Nach der SEPA-Verordnung müssen deutsche Zahlungsempfänger sie akzeptieren; in der Praxis scheitern Lastschriftmandate weiterhin an Formularen und Abrechnungssystemen, die nur deutsche IBANs zulassen. Klären Sie bei der Eröffnung, welche IBAN Sie erhalten, bevor Sie Gehalt und Daueraufträge umziehen.
- Vieles Interessante steckt in den Bezahltarifen
bunq Core kostet 3,99 €, Pro 9,99 € und Elite 18,99 € im Monat. Die Funktionen, für die bunq bekannt ist – mehr Konten, mehr Karten, Reise- und Sparfunktionen – verteilen sich über diese Stufen. Wer sie alle will, zahlt bis zu 227,88 € im Jahr; das ist kein Gratiskonto mehr, sondern ein Abo.
- Cashback nur bei Partnern
Die beworbenen 3 % gelten nicht pauschal, sondern bei teilnehmenden Händlern und je nach Tarif. Wer den Wert im Voraus einkalkuliert, sollte sich die Partnerliste ansehen, statt mit dem Maximalwert zu rechnen.
- Kein Bargeldnetz in Deutschland
Einzahlen ist nicht vorgesehen, abheben nur über fremde Automaten. Für alle, die Bargeld annehmen oder regelmäßig einzahlen müssen, ist bunq kein Hauptkonto.
- Service digital, im Ausnahmefall dünn
Support läuft über App und Telefon. Bei Kontosperren, Betrugsverdacht oder Sonderfällen ist das die Struktur, in der digitale Banken generell schwächeln – bunq bildet da nach den öffentlich dokumentierten Erfahrungen keine Ausnahme.
- Deutsche Steuerformalitäten liegen bei Ihnen
Als ausländische Bank behält bunq keine deutsche Abgeltungsteuer ein. Zinserträge gehören in die Anlage KAP Ihrer Steuererklärung; einen Freistellungsauftrag wie bei deutschen Instituten gibt es nicht.
Das konfigurierbarste Konto am Markt – mit einer Frage vorab
Anzeige: Bei erfolgreicher Vermittlung erhalten wir eine Provision — für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei bunq.
Wer bunq ist
bunq ist eine niederländische Direktbank mit eigener Banklizenz, die sich seit Jahren konsequent an digital organisierte Kundinnen und Kunden richtet. Das Produkt ist ein Baukasten: Konten, Karten, Regeln und Automatisierungen, die man selbst zusammensetzt, statt ein fertiges Kontomodell zu übernehmen.
Einlagen unterliegen dem niederländischen Einlagensicherungssystem mit der EU-weit harmonisierten Grenze von 100.000 € je Kundin und Kunde. Das ist rechtlich gleichwertig zur deutschen Sicherung; abgewickelt wird ein Entschädigungsfall aber von einer niederländischen Stelle, was in der Praxis Korrespondenz in einer anderen Sprache bedeuten kann.
Die vier Tarife und was sie unterscheiden
bunq Free ist der kostenlose Einstieg. bunq Core (3,99 € im Monat) erweitert Karten und Konten fürs tägliche Banking, bunq Pro (9,99 €) zielt auf Sparen, Budgetieren und Reisen, bunq Elite (18,99 €) ist der Premium-Tarif für Banking im In- und Ausland.
Die ehrliche Rechnung: Der Free-Tarif reicht für ein Zweitkonto und für Reisen. Wer das Gehaltskonto verlegt und die Unterkonten-Logik ernsthaft nutzt, landet realistisch bei Core oder Pro – und sollte dann 48 € bis 120 € im Jahr gegen den Nutzen stellen, statt den Gratistarif als Maßstab zu nehmen.
Karte und Konto im Alltag
Die bunq Mastercard ist eine Debitkarte, direkt an das Guthaben gekoppelt – trotz der gelegentlichen Bezeichnung als „Kreditkarte" gibt es keinen Kreditrahmen und keine Zinsen. Für Mietwagenkautionen ist sie deshalb häufig nicht ausreichend; dafür braucht es eine echte Kreditkarte.
PIN ändern, Limits setzen, Karte sperren und entsperren funktioniert in der App in Sekunden. Zusammen mit der Echtzeit-Benachrichtigung ergibt das den in der Praxis besten Schutz gegen Kartenmissbrauch: Man sieht die fremde Buchung, bevor der nächste Versuch durchgeht.
bunq: Konditionen im Überblick
| Position | Kondition | Hinweis |
|---|---|---|
| Kontoführung bunq Free | 0,00 € | dauerhaft |
| bunq Core | 3,99 € / Monat | — |
| bunq Pro | 9,99 € / Monat | — |
| bunq Elite | 18,99 € / Monat | — |
| Fremdwährungsgebühr bei Kartenzahlung | 0 % | — |
| Bargeldabhebung | laut Anbieter kostenlos | Fremdentgelte der Automatenbetreiber möglich |
| Cashback | bis 3 % | tarif- und partnerabhängig |
| Kartentyp | Debitkarte (Mastercard) | kein Kreditrahmen |
| Einlagensicherung | niederländisch, bis 100.000 € | — |
Angaben nach den zum Prüfzeitpunkt veröffentlichten Unterlagen von bunq. Konditionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich ist das Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.
Für wen sich bunq lohnt – und für wen nicht
Passt zu Ihnen, wenn …
- Wer sein Konto selbst konfigurieren will: Unterkonten, Karten, Regeln
- Wer viel reist und weltweit gebührenfrei zahlen und abheben möchte
- Wer ein zweites Konto zur Trennung von Budgets sucht
- Wer Wert auf Echtzeit-Transparenz über jede Buchung legt
Eher nicht, wenn …
- Wer sicher eine deutsche IBAN für Gehalt und Lastschriften braucht
- Wer Bargeld einzahlen muss
- Wer eine echte Kreditkarte für Kautionen sucht
- Wer Zinserträge nicht selbst in der Steuererklärung angeben will
In drei Schritten zum Abschluss
- 01
Tarif und IBAN klären
bunq Free genügt für den Einstieg. Klären Sie vor dem Umzug von Gehalt und Daueraufträgen, welche IBAN Sie erhalten.
- 02
Online eröffnen
Registrierung und Identifizierung laufen vollständig in der App; eine Kreditentscheidung gibt es nicht.
- 03
Konten und Karten einrichten
Legen Sie Unterkonten für Ihre Budgets an und ordnen Sie Karten beziehungsweise die Zweit-PIN zu – darin liegt der eigentliche Nutzen des Kontos.
Unser Urteil zu bunq
Beim Funktionsumfang spielt bunq ganz vorn: Unterkonten, Kartenregeln, Zweit-PIN, Echtzeit-Auswertungen und ein Free-Tarif, der wirklich nutzbar ist. Punkte kostet, dass die stärksten Funktionen in den Abostufen ab 3,99 € stecken, dass Bargeld in Deutschland ein Problem bleibt und dass die niederländische IBAN in manchen Formularen weiterhin abgelehnt wird – rechtswidrig, aber real. Als Zweit- und Reisekonto uneingeschränkt empfehlenswert, als Gehaltskonto nur nach Klärung der IBAN-Frage.
Empfohlen als flexibles Zweit- und Reisekonto. Als Hauptkonto erst, wenn Lastschriften und Arbeitgeber Ihre IBAN akzeptieren.
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- Kosten im laufenden Betrieb (Kontoführung, Karte, Ausland)
- 4,6
- Funktionsumfang (Unterkonten, Karten, Automatisierung)
- 4,8
- Kontoeröffnung und Bedienung
- 4,6
- Alltagstauglichkeit in Deutschland (IBAN, Bargeld)
- 3,6
- Erreichbarkeit und Service im Problemfall
- 3,9
Bewertet wird anhand der veröffentlichten Preis- und Leistungsverzeichnisse und der öffentlich dokumentierten Leistungen – nicht anhand von Nutzerdurchschnitten und nicht beeinflusst von Provisionen. Die vollständige Methodik steht unter Redaktion & Methodik.
Häufige Fragen
Der bunq Free Tarif ist dauerhaft ohne Kontoführungsgebühr. Die Tarife Core, Pro und Elite kosten 3,99 €, 9,99 € beziehungsweise 18,99 € im Monat und enthalten zusätzliche Funktionen.
bunq ist eine niederländische Bank und vergibt traditionell niederländische IBANs. Klären Sie vor der Eröffnung, welche IBAN für Ihr Konto ausgegeben wird – in der EU muss sie akzeptiert werden, einzelne deutsche Formulare lehnen ausländische IBANs aber weiterhin ab.
Nein, es handelt sich um eine Debitkarte, die direkt mit dem Kontoguthaben verknüpft ist. Es gibt keinen Kreditrahmen und keine Zinsen; für Mietwagenkautionen ist sie deshalb oft nicht ausreichend.
Je nach Tarif und teilnehmendem Händler sind bis zu 3 % möglich. Es handelt sich nicht um eine pauschale Rückvergütung auf jeden Kartenumsatz.
Ja. Über eine Zweit-PIN lässt sich eine physische bunq Karte mit einem zweiten Konto verknüpfen; je nach eingegebener PIN wird vom jeweiligen Konto bezahlt.
Über das niederländische Einlagensicherungssystem bis 100.000 € je Kundin und Kunde – die EU-weit harmonisierte Grenze. Abgewickelt würde ein Entschädigungsfall von der niederländischen Stelle.
Ja. Als ausländische Bank behält bunq keine deutsche Abgeltungsteuer ein; Kapitalerträge gehören in die Anlage KAP der Steuererklärung.
bunq Free bei bunq beantragen
Antrag, Legitimation und Abschluss laufen vollständig bei bunq und zu dessen Bedingungen. Kartencheck erhebt keine Daten von Ihnen und ist an dem Vertrag nicht beteiligt.
bunq ist eine niederländische Bank; Einlagen sind über das niederländische Einlagensicherungssystem bis 100.000 € je Kundin und Kunde geschützt. Tarifpreise und Freiposten ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste von bunq. Kontoeröffnung und Vertragsschluss erfolgen bei bunq zu deren Bedingungen.
Anzeige: Bei erfolgreicher Vermittlung erhalten wir eine Provision — für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei bunq.
Quellen & Rechtsgrundlagen
- bunq: Preisliste und Tarifübersicht (Free, Core, Pro, Elite)
- De Nederlandsche Bank: Depositogarantiestelsel, Deckungssumme 100.000 €
- Verordnung (EU) Nr. 260/2012 (SEPA-Verordnung), Art. 9: Verbot der IBAN-Diskriminierung
Inhaltlich zuletzt geprüft am . Angaben zu Konditionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die Preis- und Leistungsverzeichnisse der Anbieter. Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.