FYRST Erfahrungen 2026

- 0,00 €
- Kontoführung/Monat (BASE, Einzelunternehmen)
- 50 kostenlos
- beleglose Buchungen/Monat
- bis zu 438.000 €
- Einlagensicherung
- Mastercard
- Karte / Anbieter
- Einlagensicherung über die deutschen Sicherungssysteme
- Kostenlose Debit Mastercard im Tarif enthalten
- Kostenlose DATEV-Schnittstelle und Rabatt auf sevdesk
Direktlink zum Anbieter — für diese Vermittlung erhalten wir keine Provision. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei FYRST.
FYRST BASE ist für natürliche Personen (Einzelunternehmer, Freiberufler) dauerhaft kostenlos und enthält 50 beleglose Buchungen im Monat; juristische Personen nutzen BASE sechs Monate kostenlos und zahlen danach 6 € monatlich. Weitere Entgelte ergeben sich aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis. Kontoeröffnung und Vertragsschluss erfolgen bei FYRST zu deren Bedingungen.
Kurz gefasst: FYRST ist die digitale Geschäftskonto-Marke der Deutschen Bank – und damit der Anbieter in diesem Vergleich, der Online-Eröffnung mit der Infrastruktur einer deutschen Großbank verbindet: deutsche Einlagensicherung, Bargeld an den Automaten der Cash Group, kostenlose DATEV-Schnittstelle. Der Tarif BASE ist für Einzelunternehmer und Freiberufler dauerhaft kostenlos; Kapitalgesellschaften zahlen nach sechs Monaten 6 € im Monat.
Gesamtnote folgt: Dieser Anbieter ist redaktionell noch nicht abschließend benotet. Die Konditionen unten stammen aus den veröffentlichten Unterlagen des Anbieters. Wie wir bewerten
- Geschäftskonto einer Marke der Deutschen Bank, mit deutscher Einlagensicherung
- BASE für Einzelunternehmer und Freiberufler dauerhaft 0 €
- Bargeld an allen Cash-Group-Automaten, DATEV-Schnittstelle kostenlos
- Juristische Personen zahlen nach sechs Freimonaten 6 € im Monat
- BASE enthält 50 beleglose Buchungen im Monat, darüber wird berechnet
- Weniger Automatisierung als bei den spezialisierten Fintechs
FYRST: Das spricht dafür – und das dagegen
✓Dafür
- Eine Großbank im Rücken – im Ernstfall der Unterschied
FYRST ist eine Marke der Deutschen Bank. Das Konto unterliegt damit den deutschen Einlagensicherungssystemen, und im Vergleich in unserer Produktdatenbank ist eine Sicherung bis zu 438.000 € ausgewiesen – ein Vielfaches der gesetzlichen Mindestdeckung von 100.000 €. Für ein Konto, auf dem betriebliche Rücklagen liegen, ist das das stärkste Argument dieses Anbieters.
- Bargeld an den Cash-Group-Automaten
Als einziger Anbieter in diesem Vergleich löst FYRST das Bargeldproblem: Abheben ist kostenlos an den Automaten der Cash Group, zu der neben der Deutschen Bank auch Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank gehören. Für Betriebe mit gelegentlichem Bargeldbedarf ist das der Grund, hier zu bleiben.
- BASE ist für Einzelunternehmer dauerhaft kostenlos
Freiberuflerinnen und Einzelunternehmer zahlen keine Grundgebühr und haben 50 beleglose Buchungen im Monat frei. Für die meisten Ein-Personen-Betriebe reicht das, und anders als bei Fintech-Gratistarifen steht dahinter eine Bank mit klassischer Infrastruktur.
- DATEV-Schnittstelle ohne Aufpreis
Die Anbindung an DATEV kostet nichts, dazu gibt es Rabatt auf die Buchhaltungssoftware sevdesk. Damit ist der Weg zur Steuerkanzlei genauso kurz wie bei den spezialisierten Anbietern – ohne deren Monatsgebühr.
- Alle gängigen Rechtsformen, online eröffnet
Einzelunternehmen, Freiberufler und Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG lassen sich online eröffnen. Die Kombination aus Rechtsformbreite und Online-Prozess ist bei klassischen Banken selten.
- Deutsche IBAN, deutsches Recht, deutscher Service
Vertragssprache, Aufsicht und Ansprechpartner sind deutsch. Bei Konten für Betriebe mit Finanzamtsbezug, Lastschrifteinzügen und Behördenformularen ist das der Weg des geringsten Widerstands.
✕Dagegen
- Kapitalgesellschaften zahlen ab dem siebten Monat
Für GmbH, UG und andere juristische Personen ist BASE nur sechs Monate kostenlos, danach kostet es 6 € im Monat, also 72 € im Jahr. Das ist fair im Vergleich, aber der Hinweis „ab 0 €" gilt für diese Rechtsformen eben nur befristet.
- 50 Freibuchungen sind nicht viel
Im BASE-Tarif sind 50 beleglose Buchungen im Monat enthalten; darüber hinaus wird je Buchung abgerechnet. Wer viele Lastschriften einzieht oder viele kleine Zahlungen hat, landet schnell im Tarif PREMIUM – rechnen Sie mit Ihrem echten Buchungsvolumen.
- Weniger Automatisierung als bei den Fintechs
Rechnungsstellung, Belegerfassung mit Zuordnung, Ausgabenfreigaben und KI-gestützte Funktionen gehören nicht zum Umfang wie bei Qonto, Finom oder Holvi. FYRST ist ein sehr gutes Bankkonto mit guter Anbindung – kein Finanzmanagement-System.
- Debitkarte statt Kreditkarte
Enthalten ist eine Debit Mastercard. Für Firmenreisen mit Mietwagen- oder Hotelkautionen kann das zu wenig sein; eine echte Firmenkreditkarte ist gegebenenfalls separat zu beantragen.
- Direktlink ohne Provision – und ohne Sonderkonditionen
Wir verlinken FYRST direkt und erhalten dafür derzeit keine Provision. Sonderkonditionen über uns gibt es entsprechend nicht; es gelten die ausgeschriebenen Konditionen des Anbieters.
Die solideste Basis im Vergleich – ohne Fintech-Komfort
Direktlink zum Anbieter — für diese Vermittlung erhalten wir keine Provision. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei FYRST.
Was FYRST von den Fintechs unterscheidet
FYRST kombiniert die Online-Eröffnung und App-Bedienung der Neobanken mit der Infrastruktur der Deutschen Bank. Konkret heißt das: Einlagensicherung nach deutschen Regeln, Bargeldversorgung über das Cash-Group-Netz, deutsche IBAN und ein Institut, das im Streitfall der deutschen Aufsicht untersteht.
Was fehlt, ist der Funktionsüberbau der spezialisierten Anbieter. Wer Rechnungsstellung, Belegautomatisierung und Ausgabenfreigaben sucht, findet sie hier nicht in derselben Tiefe – dafür ist die Basis stabiler als bei jedem E-Geld-Institut.
BASE oder PREMIUM: die Buchungsrechnung
BASE enthält 50 beleglose Buchungen im Monat. Eine Buchung ist dabei jeder Posten auf dem Auszug – Überweisung, Lastschrift, Kartenzahlung, Gutschrift. Bei einem Ein-Personen-Betrieb mit einer Handvoll Lieferanten und Kartenzahlungen reicht das; bei einem Betrieb mit Abo-Kundschaft und wöchentlichen Zahlungen nicht.
Zählen Sie die Posten auf Ihrem letzten Kontoauszug und multiplizieren Sie den Betrag über 50 mit dem Buchungsentgelt aus dem Preisverzeichnis. Liegt das über der Differenz zu PREMIUM, ist der höhere Tarif der günstigere – diese Rechnung ist bei Bankkonten wichtiger als der Grundpreis.
Einlagensicherung: der Punkt, an dem FYRST gewinnt
Die gesetzliche Einlagensicherung deckt 100.000 € je Kundin und Kunde und Institut. Deutsche private Banken sichern darüber hinaus freiwillig ab; für FYRST ist in unseren Produktdaten eine Sicherung bis zu 438.000 € ausgewiesen.
Für ein Geschäftskonto ist das relevanter als für ein Privatkonto: Betriebliche Rücklagen – Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Liquiditätspuffer – überschreiten die 100.000 € schneller, als es Selbstständigen bewusst ist, und ein Zahlungs- oder E-Geld-Institut bietet diese Sicherung nicht. Unser Ratgeber zur Einlagensicherung rechnet die Grenzen im Einzelnen durch.
FYRST Geschäftskonto: Konditionen im Überblick
| Position | Kondition | Hinweis |
|---|---|---|
| BASE für Einzelunternehmer und Freiberufler | 0,00 € / Monat | dauerhaft |
| BASE für juristische Personen | 6,00 € / Monat | nach sechs kostenlosen Monaten |
| Beleglose Buchungen im Tarif BASE | 50 / Monat | darüber hinaus Abrechnung je Buchung |
| PREMIUM | gestaffelt | mehr Freibuchungen |
| Karte | Debit Mastercard | kostenlos |
| Bargeld | Cash-Group-Automaten | Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Postbank |
| DATEV-Schnittstelle | kostenlos | zzgl. Rabatt auf sevdesk |
| Einlagensicherung | bis zu 438.000 € | — |
| IBAN | deutsch | — |
Angaben nach den zum Prüfzeitpunkt veröffentlichten Unterlagen von FYRST. Konditionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich ist das Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.
Für wen sich FYRST lohnt – und für wen nicht
Passt zu Ihnen, wenn …
- Einzelunternehmer und Freiberufler, die ein kostenloses Konto bei einer Bank wollen
- Betriebe, die gelegentlich Bargeld brauchen
- Wer betriebliche Rücklagen über 100.000 € hält
- Wer eine DATEV-Anbindung ohne Zusatzkosten sucht
Eher nicht, wenn …
- Wer mehr als 50 Buchungen im Monat hat und im Gratistarif bleiben will
- Teams mit Bedarf an Ausgabenfreigaben und Kartenverwaltung
- Wer Rechnungsstellung und Belegautomatisierung im Konto erwartet
- Wer eine echte Firmenkreditkarte für Kautionen braucht
In drei Schritten zum Abschluss
- 01
Rechtsform und Tarif klären
BASE ist für natürliche Personen dauerhaft kostenlos; juristische Personen zahlen nach sechs Monaten 6 € im Monat.
- 02
Buchungen zählen
Prüfen Sie, ob Sie mit 50 beleglosen Buchungen im Monat auskommen – sonst rechnet sich PREMIUM.
- 03
Online eröffnen und DATEV anbinden
Die Eröffnung läuft digital; die kostenlose DATEV-Schnittstelle sollte man direkt einrichten.
Unser Urteil zu FYRST
FYRST bietet, was kein Fintech in diesem Vergleich bieten kann: eine deutsche Großbank im Hintergrund, Einlagensicherung weit über der gesetzlichen Grenze und kostenloses Bargeld an den Cash-Group-Automaten – bei einem Tarif, der für Einzelunternehmer dauerhaft 0 € kostet. Dafür fehlen Rechnungsstellung, Belegautomatisierung und Freigabeprozesse, und 50 Freibuchungen sind für aktive Betriebe knapp.
Empfehlenswert als sicheres Basiskonto für Einzelunternehmer und für alle, die Bargeld und Einlagenschutz brauchen. Wer Prozessautomatisierung sucht, vergleicht mit Qonto oder Holvi.
Direktlink zum Anbieter — für diese Vermittlung erhalten wir keine Provision. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei FYRST.
Für FYRST vergeben wir noch keine Note. Die Konditionen auf dieser Seite sind geprüft, die redaktionelle Bewertung nach unseren fünf Kriterien steht aber noch aus – und eine Zahl zu setzen, die wir nicht begründen können, wäre keine Bewertung, sondern Dekoration.
Bewertet wird anhand der veröffentlichten Preis- und Leistungsverzeichnisse und der öffentlich dokumentierten Leistungen – nicht anhand von Nutzerdurchschnitten und nicht beeinflusst von Provisionen. Die vollständige Methodik steht unter Redaktion & Methodik.
Häufige Fragen
Der Tarif FYRST BASE ist für natürliche Personen – Einzelunternehmer und Freiberufler – dauerhaft kostenlos. Juristische Personen wie GmbH oder UG nutzen BASE sechs Monate kostenlos und zahlen danach 6 € im Monat.
Im Tarif BASE sind 50 beleglose Buchungen pro Monat enthalten. Darüber hinausgehende Buchungen werden nach Preis- und Leistungsverzeichnis berechnet; für höheres Volumen gibt es den Tarif PREMIUM.
An allen Geldautomaten der Cash Group, zu der neben der Deutschen Bank auch Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank gehören.
Einzelunternehmer, Freiberufler sowie Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG; die Eröffnung erfolgt für alle Rechtsformen online.
Über die deutschen Einlagensicherungssysteme; in unseren Produktdaten ist eine Sicherung bis zu 438.000 € ausgewiesen – deutlich über der gesetzlichen Mindestdeckung von 100.000 €. Für betriebliche Rücklagen ist das der wichtigste Unterschied zu Zahlungs- und E-Geld-Instituten.
Ja, die DATEV-Schnittstelle ist kostenlos; zusätzlich gewährt FYRST Rabatt auf die Buchhaltungssoftware sevdesk.
Enthalten ist eine Debit Mastercard. Für Vorautorisierungen wie Mietwagenkautionen kann eine echte Kreditkarte nötig sein, die gegebenenfalls separat beantragt wird.
FYRST Geschäftskonto bei FYRST beantragen
Antrag, Legitimation und Abschluss laufen vollständig bei FYRST und zu dessen Bedingungen. Kartencheck erhebt keine Daten von Ihnen und ist an dem Vertrag nicht beteiligt.
FYRST BASE ist für natürliche Personen (Einzelunternehmer, Freiberufler) dauerhaft kostenlos und enthält 50 beleglose Buchungen im Monat; juristische Personen nutzen BASE sechs Monate kostenlos und zahlen danach 6 € monatlich. Weitere Entgelte ergeben sich aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis. Kontoeröffnung und Vertragsschluss erfolgen bei FYRST zu deren Bedingungen.
Direktlink zum Anbieter — für diese Vermittlung erhalten wir keine Provision. Antrag und Abschluss erfolgen vollständig bei FYRST.
Quellen & Rechtsgrundlagen
- FYRST: Preis- und Leistungsverzeichnis, Tarife BASE und PREMIUM
- Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), § 8: Deckungssumme 100.000 €
- Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken: Sicherungsgrenzen
Inhaltlich zuletzt geprüft am . Angaben zu Konditionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die Preis- und Leistungsverzeichnisse der Anbieter. Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.