TF Mastercard Gold — Kreditrahmen: bis 5.000 €Advanzia Mastercard Gold — Zinsfrei bis: 7 WochenBank Norwegian Kreditkarte — Zinsfrei bis: 6 WochenHanseatic Bank GenialCard — Kreditrahmen: individuellKlarna Visa Karte — Zahlungsziel: flexibel wählbarBBVA Mastercard Debit — Cashback: 3,5 % (6 Monate)Virtuelle Kreditkarte — Verfügbarkeit: sofort digitalKreditkarte Prepaid — Guthaben: frei aufladbareasybank Kreditkarte — Zahlungsziel: bis zu 8 WochenN26 Standard — Kontoeröffnung: in 8 Min.N26 Smart — Unterkonten: bis zu 5 SpacesN26 mit Pfändungsschutz (P-Konto) — Pfändungsschutz: gesetzl. GrundfreibetragTrade Republic Karte — Zinsen auf Guthaben: 4,00 %bunq Free — Cashback: bis 3 %Qonto Geschäftskonto — Kund:innen: über 600.000 UnternehmenFinom Geschäftskonto — Cashback: bis zu 3 %Tide Geschäftskonto — Kontoeröffnung: ohne SchufaVivid Geschäftskonto — Zinssatz p.a.: bis 5 % (Aktion)Holvi Geschäftskonto — Zahlungskonten: in 18 WährungenFYRST Geschäftskonto — Einlagensicherung: bis zu 438.000 €Trade Republic Depot — Sparpläne: ab 1 €Scalable Broker — ETF-Sparpläne: über 2.600Smartbroker+ Depot — ETF-Auswahl: über 2.500Scalable Capital Tagesgeld — Zinssatz: 2,50 % p.a.Smartbroker+ Tagesgeld — Zinssatz: 2,00 % p.a. (bis 100.000 €)0 € Grundgebühr auf viele verglichene ProdukteUnabhängiger Vergleich für Kreditkarten, Girokonto, Geschäftskonto & DepotSofortentscheidung online25 Angebote im direkten Vergleich
TF Mastercard Gold — Kreditrahmen: bis 5.000 €Advanzia Mastercard Gold — Zinsfrei bis: 7 WochenBank Norwegian Kreditkarte — Zinsfrei bis: 6 WochenHanseatic Bank GenialCard — Kreditrahmen: individuellKlarna Visa Karte — Zahlungsziel: flexibel wählbarBBVA Mastercard Debit — Cashback: 3,5 % (6 Monate)Virtuelle Kreditkarte — Verfügbarkeit: sofort digitalKreditkarte Prepaid — Guthaben: frei aufladbareasybank Kreditkarte — Zahlungsziel: bis zu 8 WochenN26 Standard — Kontoeröffnung: in 8 Min.N26 Smart — Unterkonten: bis zu 5 SpacesN26 mit Pfändungsschutz (P-Konto) — Pfändungsschutz: gesetzl. GrundfreibetragTrade Republic Karte — Zinsen auf Guthaben: 4,00 %bunq Free — Cashback: bis 3 %Qonto Geschäftskonto — Kund:innen: über 600.000 UnternehmenFinom Geschäftskonto — Cashback: bis zu 3 %Tide Geschäftskonto — Kontoeröffnung: ohne SchufaVivid Geschäftskonto — Zinssatz p.a.: bis 5 % (Aktion)Holvi Geschäftskonto — Zahlungskonten: in 18 WährungenFYRST Geschäftskonto — Einlagensicherung: bis zu 438.000 €Trade Republic Depot — Sparpläne: ab 1 €Scalable Broker — ETF-Sparpläne: über 2.600Smartbroker+ Depot — ETF-Auswahl: über 2.500Scalable Capital Tagesgeld — Zinssatz: 2,50 % p.a.Smartbroker+ Tagesgeld — Zinssatz: 2,00 % p.a. (bis 100.000 €)0 € Grundgebühr auf viele verglichene ProdukteUnabhängiger Vergleich für Kreditkarten, Girokonto, Geschäftskonto & DepotSofortentscheidung online25 Angebote im direkten Vergleich
Tagesgeld & Zinsen7 Min. Lesezeit

Festgeldtreppe: höhere Zinsen ohne den Zugriff zu verlieren

Festgeld zahlt mehr Zinsen als Tagesgeld, weil Sie auf Verfügbarkeit verzichten. Wer die gesamte Summe auf fünf Jahre bindet, bekommt den höchsten Satz und kommt fünf Jahre nicht heran – und wer alles auf zwölf Monate legt, bleibt flexibel und verschenkt Zins. Die Festgeldtreppe ist die einfache Antwort auf diesen Zielkonflikt.

Kartencheck RedaktionVeröffentlicht am Geprüft am

Das Prinzip

Sie teilen den Anlagebetrag in gleich große Tranchen und legen jede mit einer anderen Laufzeit an – klassisch fünf Tranchen über ein bis fünf Jahre. Nach zwölf Monaten wird die erste frei; sie wandert in eine neue Fünfjahresanlage. Nach weiteren zwölf Monaten wiederholt sich das.

Nach vier Jahren besteht die Treppe ausschließlich aus Fünfjahresanlagen, von denen jedes Jahr eine fällig wird. Sie erhalten dann dauerhaft die Konditionen der längsten Laufzeit bei jährlicher Verfügbarkeit eines Fünftels.

Aufbau einer Treppe über 50.000 Euro
TrancheBetragLaufzeit bei StartWird frei
110.000 €1 Jahrnach 12 Monaten
210.000 €2 Jahrenach 24 Monaten
310.000 €3 Jahrenach 36 Monaten
410.000 €4 Jahrenach 48 Monaten
510.000 €5 Jahrenach 60 Monaten

Warum das mehr bringt als eine einzige Laufzeit

Der offensichtliche Vorteil ist Liquidität: Statt fünf Jahre gebunden zu sein, kommen Sie jedes Jahr an einen Teil heran – ohne Vorfälligkeitsentgelt und ohne die Bank um Kulanz bitten zu müssen.

Der weniger offensichtliche ist die Streuung des Zinsänderungsrisikos. Wer die gesamte Summe zu einem Zeitpunkt anlegt, wettet auf das Zinsniveau genau dieses Tages. Die Treppe legt jedes Jahr neu an und mittelt damit über fünf verschiedene Zinsniveaus.

Steigen die Zinsen, profitiert jedes Jahr ein Fünftel davon. Fallen sie, sind vier Fünftel noch zu den alten, höheren Sätzen gebunden. Beides ist ein Vorteil gegenüber der Alles-auf-einmal-Anlage.

Wann sich Festgeld überhaupt lohnt

Die Zinsdifferenz zwischen Tages- und Festgeld schwankt mit der Zinsstruktur. Ist die Kurve flach oder invers – kurze Laufzeiten zahlen so viel wie lange oder mehr –, ist die Bindung wirtschaftlich nicht kompensiert, und Tagesgeld ist die bessere Wahl.

Prüfen Sie deshalb vor dem Aufbau: Wie viel mehr zahlt die Fünfjahresanlage gegenüber dem besten dauerhaften Tagesgeld? Liegt der Unterschied unter einem halben Prozentpunkt, ist der Verzicht auf Verfügbarkeit schlecht bezahlt.

Und unabhängig davon gilt: Der Notgroschen – üblicherweise drei bis sechs Monatsausgaben – gehört auf ein Tagesgeldkonto. Er ist dafür da, unerwartete Ausgaben zu decken, und ein Festgeld, das erst in drei Jahren frei wird, kann das nicht.

Einlagensicherung in der Treppe beachten

Die gesetzliche Deckung von 100.000 Euro gilt pro Kunde und Institut und umfasst alle Einlagen dort zusammen – Tagesgeld und Festgeld werden addiert. Eine Treppe bei einer einzigen Bank stößt bei größeren Summen also an diese Grenze.

Verteilen Sie die Tranchen deshalb auf mehrere Institute. Das hat einen angenehmen Nebeneffekt: Sie können für jede Laufzeit den jeweils besten Anbieter wählen, statt sich auf das Angebot einer Bank festzulegen.

Achten Sie dabei auf die Banklizenz, nicht auf den Markennamen – mehrere Marken desselben Instituts teilen sich eine Deckungssumme. Und rechnen Sie die aufgelaufenen Zinsen mit ein, wenn Sie nahe an der Grenze planen.

Zinsgutschrift und Steuer

Bei mehrjährigem Festgeld gibt es zwei Modelle: jährliche Zinsgutschrift oder Gutschrift am Laufzeitende. Wirtschaftlich unterscheiden sie sich durch den Zinseszinseffekt, steuerlich durch die Verteilung.

Jährliche Gutschrift bedeutet: In jedem Jahr fällt ein Teil der Zinsen an und wird gegen den Sparer-Pauschbetrag verrechnet. Wer den Freibetrag sonst nicht ausschöpft, nutzt ihn so vollständig.

Gutschrift am Ende bündelt dagegen fünf Jahre Zinsen in einem Steuerjahr. Der Pauschbetrag der Vorjahre ist dann verfallen, und der gesamte Betrag über 1.000 Euro wird versteuert. Bei größeren Summen ist die jährliche Gutschrift deshalb regelmäßig günstiger.

Die Treppe pflegen

Der Aufbau ist eine einmalige Aktion, die Pflege besteht aus einem Termin pro Jahr. Drei Punkte gehören dazu:

  1. Prolongation prüfen: Viele Banken verlängern automatisch zu den dann gültigen Konditionen, wenn nicht rechtzeitig widersprochen wird. Das kann bequem oder teuer sein – notieren Sie die Fälligkeitstermine mit Widerspruchsfrist.
  2. Konditionen neu vergleichen: Der beste Anbieter für fünf Jahre wechselt. Legen Sie die frei werdende Tranche dort an, wo sie aktuell am besten verzinst wird.
  3. Freistellungsaufträge anpassen: Kommt eine neue Bank dazu, muss der Sparer-Pauschbetrag neu verteilt werden. Die Summe aller Aufträge darf 1.000 Euro nicht überschreiten.
FAQ

Häufige Fragen

Klassisch fünf, mit Laufzeiten von einem bis fünf Jahren. Wer häufiger Zugriff braucht, kann mit drei Stufen arbeiten; wer lange binden kann, auch mit sieben oder zehn.

Grundsätzlich nicht. Einige Banken lassen eine Auflösung in Härtefällen zu, zahlen dann aber nur einen deutlich reduzierten Zins. Planen Sie nicht damit.

Kaum. Wenn die Fünfjahresanlage nur unwesentlich mehr zahlt als gutes Tagesgeld, ist der Verzicht auf Verfügbarkeit schlecht bezahlt.

Verteilen Sie die Tranchen auf mehrere Institute und bleiben Sie je Institut inklusive aufgelaufener Zinsen unter 100.000 Euro. Achten Sie auf die Banklizenz, nicht auf die Marke.

Meist ist die jährliche Gutschrift günstiger, weil sie den Sparer-Pauschbetrag jedes Jahr nutzt. Eine Gutschrift am Laufzeitende ballt die Steuer in ein einziges Jahr.

Nein. Drei bis sechs Monatsausgaben gehören auf ein jederzeit verfügbares Tagesgeldkonto. Die Treppe ist für Geld, das planbar längere Zeit liegen bleibt.

Quellen & Rechtsgrundlagen

Inhaltlich zuletzt geprüft am . Angaben zu Konditionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die Preis- und Leistungsverzeichnisse der Anbieter. Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.

Kartencheck Redaktion
Fachredaktion für Konten, Karten und Geldanlage

Die Kartencheck-Redaktion wertet Preis- und Leistungsverzeichnisse, AGB und Gesetzestexte aus und prüft Konditionen regelmäßig gegen die Angaben der Anbieter. Verantwortlich für den Inhalt ist die im Impressum genannte Festina Lente AI Limited.

Redaktion & Methodik →